Alle Artikel zur Kategorie "Gesichter am Flughafen"

© be.bra verlag

Julia und Evelyn Csabai haben mit „Letzter Aufruf Tegel!“ ein Buch über den Berliner Flughafen Tegel geschrieben und darin komische, skurrile und dramatische Geschichten festgehalten. Ich treffe die beiden Schwestern, die in Budapest aufgewachsen sind, an einem milden Novembertag in ihrem Café „Lola was here“ im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg. Im Interview erzählen sie, wie aus ihrer Leidenschaft für den Flughafen Tegel ein Buch entstanden ist.     Letzter Aufruf Tegel! © be.bra verlag Sie arbeiten beide als Fluggastbefragerinnen am Flughafen Tegel. Was bedeutet Ihnen diese Arbeit? Julia: Wir haben vor mehr als 20 Jahren als Studentinnen am Flughafen angefangen… Weiterlesen

Hallo Janine, vor einem halben Jahr hast du uns zuletzt berichtet, dass im Sommer die Prüfungen anstehen. Im August ist schon der neue Ausbildungsjahrgang gestartet. Nun sind wir natürlich gespannt, was du Neues zu berichten hast. Dürfen wir gratulieren? Ja, seit dem 26. Juni dieses Jahres darf ich mich offiziell „Luftverkehrskauffrau“ nennen und bin immer wieder überrascht, wie schnell die drei Jahre meiner Ausbildung vergangen sind.   Dem gingen natürlich die Abschlussprüfungen voraus: Vier schriftliche und eine mündliche. Die schriftlichen Prüfungen á 90 Minuten fanden an zwei aufeinander folgenden Tagen statt. An Tag 1 drehte sich zunächst alles um die… Weiterlesen

© Archiv Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

Am 19. Oktober wurde in Berlin gefeiert: 25 Jahre Lufthansa in Berlin. Das ist Anlass genug, um in Erinnerungen zu schwelgen. Neben der Deutschen Lufthansa der DDR wurde 1958 die Fluggesellschaft Interflug gegründet. Deren Kerngeschäft war der Linienverkehr (national und international), Langstrecken sowie der Charterverkehr. In diesem Zusammenhang erinnerte ich mich wieder, dass meine ehemalige Kollegin Elke Meister damals bei Interflug arbeitete. Bei einer Tasse Kaffee plauderten wir über alte Zeiten:     Elke, wie bist du eigentlich zur Interflug gekommen? Interflug war ein Familienunternehmen: Mein Vater, mein Onkel und meine Cousine arbeiteten bereits dort. Außerdem hatte ich den Wunsch… Weiterlesen

Einmal über die Start- und Landebahn des Flughafens spazieren oder das Hauptterminal des BER von innen sehen. Die Besuchertouren des Flughafens machen’s möglich – oder vielmehr die Menschen, die hinter den Touren stehen: der Besucherdienst der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Ich habe mich dort umgeschaut und die Menschen kennengelernt, die den Flughafen zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.   Im Büro des Besucherdienstes herrscht geschäftiges Treiben. Hier klingelt das Telefon, da kommt eine Kollegin mit einer Frage herein: „Was ist eigentlich mit dem Bus für die nächste Tour? Sollte der nicht schon längst da sein?“ Sandra Müller, seit anderthalb Jahren… Weiterlesen

  Jeder Passagier kennt es. Das Flugzeug hat seine geplante Reisehöhe erreicht, es wird ruhiger und man beginnt sich zu entspannen. Und plötzlich werden die Stewardessen und Stewards aktiv. Sie beginnen mit dem Servieren des Essens bzw. der Snacks. Auf Kurz- und Mittelstrecken werden heute meist Brötchen oder ähnliche kleine Happen verteilt. Auf Langstrecken gibt es traditionell nach wie vor warme Gerichte. Aber wo wird das Essen hergestellt? Wie wird Frische garantiert? Es gibt natürlich verschiedene Unternehmen, die sich auf Flugzeugcatering spezialisiert haben. Am Flughafen Berlin Schönefeld ist es das Unternehmen LSG Sky Chefs. Hier durfte ich einen exklusiven Blick… Weiterlesen

„Tourist point, Fundbüro, lost property“, auffällig gelb hängt das Hinweisschild im Terminal A des Flughafens Schönefeld. Und doch ist es mir bis jetzt nie aufgefallen. Es verweist direkt auf den daneben angesiedelten Souvenirshop. „Beyer Sprach- und Airportservice“ steht auf der Glasscheibe. Ein Souvenirshop mit Sprachservice? Und hier soll ein Fundbüro sein? Völlig richtig! Denn: „Vom Fundbüro allein kann man nicht leben. Dafür wird hier in Schönefeld dann doch zu wenig gefunden“, erklärt Ayman Beyer, der Besitzer des Fundbüros, lachend.   Das, was gefunden wird, ist dafür umso skurriler: Bohrmaschinen, eine Kettensäge, ein Hochdruckreiniger und sogar eine Poliermaschine waren schon unter… Weiterlesen

Ralf Rupprecht hat sein High-Tech-Löschgerät im Griff.

Unter der Maske wird es ganz schnell ungemütlich heiß. Schweißperlen stehen auf der Stirn, jeder Atemzug ist hörbar wie bei einem Tauchgang. Und – die Leitersprossen nehmen kein Ende. Burkhard Töwe, verantwortlich für die Atemschutztechnik, klettert im Fitnessraum langsam und konzentriert über ein seltenes „Sportgerät“: eine Endlos-Leiter. Auf den ersten Blick erinnert sie an eine Rolltreppe. Trainiert wird aber nicht im luftigen Sportdress, sondern in vollem Feuerwehroutfit samt Atemschutzausrüstung. Das sind rund 20 Kilogramm am Mann, wie bei einem richtigen Einsatz. Und zu derartigem Gerätetraining kommt mindestens zweimal in der Woche Konditions- und natürlich Krafttraining. „Wer das nicht durchzieht, macht… Weiterlesen

Für viele Menschen ist er ein Traum – der Beruf des Flugbegleiters. So auch für Gilles Hübner, 21 Jahre alt. Der gebürtige Berliner arbeitet seit rund einem Jahr bei Germanwings, einer Lufthansa-Tochter. Ich habe ihn einen Tag lang begleitet und möchte Euch einen kleinen Einblick in die faszinierende Welt der Flugbegleiter geben.   Los ging es am Terminal A in Tegel. Gilles hatte an diesem Tag Spätschicht und holte mich von unserem gemeinsamen Treffpunkt ab. Auf dem Weg zum Flughafenbereich von Germanwings verriet er mir schon einmal wichtige Details aus seinem Arbeitsalltag.   Flugbegleiter, das ist nämlich viel mehr als… Weiterlesen