von Friederike Herold

Egal ob man dem Winter entfliehen oder den Sommer noch etwas hinauszögern möchte, das kleine aber feine Emirat Ras al Khaimah bietet dafür die besten Bedingungen. Die ideale Reisezeit ist von November bis April, da die Temperaturen bei erträglichen 27 bis 35 Grad liegen und die Wassertemperatur des Persischen Golfs um die 25 Grad aufweist.

 

Dem Winter in Deutschland den Rücken kehren, war auch mein Ziel, als ich mich Anfang April auf den Weg in den Orient machte. Bis dahin hatte ich noch nie etwas von Ras al Khaimah gehört. Kein Wunder! Denn das nördlichste der insgesamt sieben Vereinigten Arabischen Emirate ist im Gegensatz zu Dubai oder Abu Dhabi noch ein richtiger Geheimtipp.

 

Ras al Khaimah bedeutet übersetzt „Spitze des Zeltes“. Und der Name ist Programm. Denn wie die Spitze eines Zeltdaches erstreckt sich das kleine Emirat an der nördlichen Spitze der Vereinigten Arabischen Emirate. Ras al Khaimah besteht eigentlich aus zwei Territorien, eins im Norden direkt am Persischen Golf sowie eins weiter im Landesinneren. Mit zwei Prozent der Gesamtfläche der Vereinigten Arabischen Emirate ist Ras al Khaimah eines der kleineren Scheichtümer. Es ist zudem das jüngste Mitglied der Union mit dem Beitritt 1972. Von Dubai sind es ca. eine Stunde Autofahrt bis nach Ras al Khaimah.

 

Als Unterkunft empfiehlt sich ein Hotel mit direkter Strandlage. Da Ras al Khaimah, wie auch die anderen Emirate, mit der Aufschüttung zahlreicher künstlicher Inseln und Halbinseln seine Küstenlinie für den Bau von Hotels verlängert, stellt das in der Regel keine Schwierigkeit dar.

 

Dort angekommen erwarten einen weiße Sandstrände, türkisblaues Meer und natürlich jede Menge Wüstensand. Neben dem Baden und Relaxen am Strand, darf deshalb auch eine traditionelle Wüstensafari nicht fehlen, die in den meisten Hotels angeboten wird.

 

Auch darüber hinaus haben sich die Emiratis verschiedene Aktivitätsmöglichkeiten für ihre Besucher ausgedacht. Vom Fliegen in Kleinflugzeugen über Golf spielen bis hin zum Go-Kart-Fahren findet hier wohl jeder die passende Freizeitbeschäftigung. Doch natürlich gibt es im Land der Superlative auch Kurioses. So zum Beispiel den Iceland WaterPark, ein riesiger Indoor-Freizeitpark mit Arktik-Flair. Eine Hauptattraktion sind die mit einer Breite von ca. 180 Metern und einer Höhe von 40 Metern größten künstlichen Wasserfälle der Welt. Und nochmal zur Erinnerung: Das Ganze steht mitten in der Wüste!

 

Die Lieblingsbeschäftigung der Einheimischen ist jedoch das Bummeln und Einkaufen in den zahlreichen Shopping-Malls. Diese haben fast täglich bis in den späten Abend geöffnet und bieten alles was das Shopping-Herz begehrt. Durch die starke Klimatisierung empfiehlt es sich, immer eine längere Jacke dabei zu haben. Die Malls bieten häufig auch einen großzügigen Spielbereich für Kinder. Nicht nur deshalb ist Ras al Khaimah auch ein ideales Urlaubsziel für Familien.

 

 

 

Wer jetzt auch Lust bekommen hat: Ab 5. November fliegt SunExpress im Auftrag des Reiseveranstalters FTI ab Berlin-Tegel nonstop nach Ras al Khaimah. Tickets und weitere Informationen findet ihr hier: www.sunexpress.com

Veröffentlicht am: 04.11.2015
von in Ganz nah, ganz fern
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gastautor

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Egal, ob freie oder ehemalige Mitarbeiter, Kollegen aus anderen Abteilungen, Freunde des Flughafens oder ‚Flinke Federn‘ im Allgemeinen – unter der Kennung "Gastautor" schreiben alle, die nur sporadisch über den BER bloggen. Neue Perspektiven und ungewöhnliche Geschichten liefern Abwechslung für den Blog.
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