von Maren Kletzin

Wachsam beäugt Jess die Leckerlies, die zusammen mit einer Decke und einem Wassernapf auf der Transportkiste liegen. Nacheinander hält Moderatorin Romina Mann alle Utensilien, die man beim Reisen mit Tieren immer dabei haben sollte, in die Kamera. Als sie die Hunde-Snacks in die Hand nimmt, ist es um den Labrador geschehen. In freudiger Erwartung springt er an der Moderatorin nach oben. Sein Bettelversuch hat Erfolg, denn lachend gibt ihm Romina Mann eines der Leckerlies. Die Filmszene ist so natürlich noch nicht im Kasten. Aber so ist das eben: Mit Tieren zu drehen erfordert einige Geduld und eine gesunde Portion Gelassenheit. Also frisch ans Werk und nochmal von vorn!

 

Das von der Flughafengesellschaft beauftragte Kamerateam arbeitet gerade an den Aufnahmen für einen Film der Serie „How to Fly“, die auf dem Youtube-Kanal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH zu sehen ist. „Wir geben dem Passagier hilfreiche Reise-Tipps an die Hand, sogenannte News-to-Use“, erklärt Flughafensprecher Lars Wagner. „Bewegtbild und Social Media sind natürlich keine neuen Formen der Unternehmenskommunikation. Entscheidend ist nicht, ob man darauf zurückgreift, sondern vielmehr wie. Für uns ist wichtig, dass wir uns vom klassischen PR-Film unterscheiden. Und dafür ist unser Format ‚How to Fly‘ ein gutes Beispiel.“

 

How to Fly: Reisen mit Tieren

 

Thema des im August am Flughafen Schönefeld gedrehten Films für die How-to-Fly-Serie ist das Reisen mit Tieren. Als Hund war Jess deshalb natürlich einer der Hauptdarsteller, was auch für das erprobte Filmteam eine besondere Situation ist. Da klappt eben nicht jede Szene gleich beim ersten, zweiten oder dritten Mal, sondern erst nach etlichen Versuchen.

 

Auch Jess hat mehrere Versuche, sich bei der Detailaufnahme der Reiseutensilien und dem anschließenden Bezug der Transportbox bestens in Szene zu setzen. Doch diesmal klappt alles reibungslos und auf das anschließende Kommando „Get in“ springt der Labrador artig in die Box, dreht sich ein Mal im Kreis, um nach vorne hinausschauen zu können, und legt sich hin. Dafür erhält er nun verdienterweise erneut eine Belohnung.

 

Einer am Set beobachtet das Szenario ganz genau: Kurt. Der Mops ist der zweite Hauptdarsteller des Kurzfilms und hat schon Erfahrung als Filmhund. Aber dass Jess nun schon das zweite Leckerlie bekommt und er selbst leer ausgeht, entlockt ihm nun doch ein beleidigtes Knurren. Mit der Aussicht, ebenfalls belohnt zu werden, begrüßt Kurt erwartungsvoll Romina Mann, die nicht nur die Moderatorin, sondern auch seine Besitzerin ist. Nun ist er an der Reihe und Jess darf sich ausruhen.

 

Doch die anfängliche Euphorie des Mopses wird schnell gebremst als er sieht, dass auch er in seine Reisetasche „verladen“ werden soll. Mit allen Vieren sträubt er sich dagegen, in der kleinen schwarzen Tasche mit Rollen Platz zu nehmen. Ist ja schließlich auch viel zu eng! Mit etwas Geschick bekommt ihn seine Besitzerin Kurt dann doch noch in die Tasche gesetzt. Klappe zu, Hund drin! Oder auch nicht … Denn schwuppdiwupp hat sich der mopsige Kurt auch schon durch das kleine Reißverschlussfenster wieder ins Freie gezwängt. Aber so ist das eben … Deshalb heißt es auch hier: Frisch ans Werk und noch mal von vorn!

 

Letztendlich haben sowohl Kurt als auch Jess Ihre Arbeit mit Bravur erledigt. Das Ergebnis ist auf unserem Youtube-Kanal und in unserer Mediathek zu sehen. Neben „How to Fly“ gibt es weitere Formate wie „Airport People“ und „Bag Check“.

 

Airport People: Unterwegs mit Flughafenmitarbeitern

 

Aus der Sicht eines Passagiers kennt den Flughafen fast jeder. Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten, tun täglich zahlreiche Mitarbeiter ihr Bestes. Viele von ihnen bekommt man als Passagier jedoch, wenn überhaupt, nur aus der Ferne zu Gesicht. In der Serie „Airport People“ möchten wir einige Gesichter vorstellen. Unser Kamera-Team begleitet deshalb immer wieder Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit. Dank kleiner Spiegelreflexkameras, die heutzutage auch Filme aufnehmen können, ist das ohne größeren technischen Aufwand möglich.

 

So nimmt beispielsweise Pushback-Fahrer Michael Mayer-Röse die Zuschauer mit an seinen Arbeitsplatz und zeigt, wie es aus seiner Perspektive aussieht, wenn ein Flugzeug die Parkposition verlässt. Und auch wenn vor dem Bildschirm naturgemäß nicht das ganze Feeling der Situation rüberkommt, ist es doch sehr eindrucksvoll, wie ein kleines Fahrzeug, ganz allein von einem Menschen gelenkt, ein riesiges Flugzeug bewegen kann.

 

Spektakulär ist auch die Arbeit bei der Flughafenfeuerwehr, in die Thomas Westphal Einblicke gibt. Er erklärt, was seine Aufgaben als Leitstellendisponent sind und wie wichtig Training bei der Feuerwehr ist. Denn auf den Ernstfall hofft hier natürlich niemand. Dennoch sind alle Kollegen bestens darauf vorbereitet.

 

Bag Check: Öffne deinen Koffer und ich sage dir, wer du bist

 

Während die Serien „How to Fly“ und „Airport People“ überwiegend informativen Charakter haben, kommen Zuschauer, die reine Unterhaltung suchen, beim „Bag Check“ auf Ihre Kosten. Was sonst keiner fragt, trauen wir uns zu fragen: Was haben Prominente eigentlich beim Reisen in ihrem Koffer dabei?

 

Moderatorin Tanja Bülter und Bloggerin Marlen Stahlhut ließen sich bereits in den Koffer schauen. Dabei erzählen sie über ihre Vorlieben beim Reisen und haben auch den ein oder anderen Reisetipp. „Prominent alleine reicht uns nicht. Wir wollen, dass unsere Bag-Check-Kandidaten vor allem Sympathieträger sind und unverkrampft rüberkommen. Nur dann schauen wir bei ihnen auch in den Koffer“, sagt Flughafensprecher Lars Wagner.

 

Der erste Bag Check mit Tanja Bülter ist bereits auf Youtube zu sehen.

 

Serien im Überblick

 

Bei den Videoformaten „How to Fly“, „Airport People“ und „Bag Check“ ist je nach Interesse für jeden etwas dabei: von Informationen zum Reisen über Infos zur Arbeit am Flughafen bis zur reinen Unterhaltung. Per Video kann man sich den Flughafenalltag nach Hause holen. Oder aufs Tablet oder aufs Smartphone …

Veröffentlicht am: 01.10.2014
von in Medienrundflug
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gastautor

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Egal, ob freie oder ehemalige Mitarbeiter, Kollegen aus anderen Abteilungen, Freunde des Flughafens oder ‚Flinke Federn‘ im Allgemeinen – unter der Kennung "Gastautor" schreiben alle, die nur sporadisch über den BER bloggen. Neue Perspektiven und ungewöhnliche Geschichten liefern Abwechslung für den Blog.
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