• Der Hafen Puerto Calero

  • Die grüne Lagune in der Nähe des Ortes El Golfo

  • Der Badeort Puerto del Carmen im Süden der Insel

  • Ein Wohnraum in einer Lavablase des Manrique-Hauses

  • Albinokrebse im Lavatunnel bei Jameos del Agua

Eisige Kälte, Minusgrade und Schneematsch ließen mich Ende Januar in die Sonne fliehen. Mein Ziel: Lanzarote – eine der sieben kanarischen Inseln. Mit airberlin von Tegel und Condor von Schönefeld erreicht man den Flughafen Arrecife per Nonstop-Flug in circa viereinhalb Stunden. Zu dieser Jahreszeit können sich Urlauber auf milde 19 Grad freuen. Die fast täglich vorhandenen Winde sind dabei jedoch nicht zu verachten. Halten Sie also Ihre Kopfbedeckung immer gut fest!

 

Und was kann man auf dieser Insel vulkanischen Ursprungs so machen? Es gibt viel Interessantes zu entdecken. Um Lanzarote besser kennenzulernen empfehle ich ein Auto zu mieten. Ich düste mit meinem Freund von unserem Urlaubsort Costa Teguise vier Tage lang über die komplette Insel. Das reicht für gemütliche Touren völlig aus. Zunächst erkundeten wir den Norden und Osten. Der erste Halt: Das ehemalige Wohnhaus von César Manrique, ein auf Lanzarote geborener Maler, Architekt und Bildhauer. Manrique hatte einen wesentlichen Einfluss auf die Architektur der Insel. Die Besonderheit des Hauses ist, dass die Wohnräume in fünf Lavablasen errichtet wurden. Lassen Sie sich dieses faszinierende Erlebnis nicht entgehen! Von dort ging es weiter gen Norden, in die Berge. Ganz plötzlich tauchte Nebel auf und Regen setzte ein. Wir sahen unsere Hände vor den Augen nicht mehr. Was für eine gespenstige und unheimliche Stimmung. Nur gut, dass ich die Abgründe durch den Nebel nicht sehen konnte. Mit 20 km/h schlichen wir weiter die Straße entlang. Endlich erreichten wir das nächste Dorf – Haria. Die Einwohner nennen es liebevoll das „Tal der 1000 Palmen“. Warum gibt es dort so viele von diesen tropischen Gewächsen? Dahinter verbirgt sich ein schöner Brauch: Bei Hochzeiten oder der Geburt eines Kindes wird eine Palme gepflanzt. Unsere letzte Station an diesem Tag: Jameos del Agua. Auch diese Kulturstätte wurde von César Manrique gestaltet. Neben einem künstlichen Pool gibt es noch einen Lavatunnel zu besichtigen. In diesem befindet sich ein unterirdischer See. Darin wiederum leben Albinokrebse! Die Tiere kommen sonst nur in Der Badeort Puerto del Carmen im Süden der InselTiefen von über 2000 Metern vor. An zwei weiteren Tagen fuhren wir zum Badeort Puerto del Carmen, im Süden der Insel. Dort kann man schön an der Strandpromenade flanieren, ein Eis essen oder in den kühlen Atlantik springen. Der Hafen Puerto Calero, gleich nebenan, ist auch einen Besuch wert. Hier liegen die teuren Luxusyachten der „Reichen und Schönen“. Wir gönnten uns an der Promenade eine Auszeit in einem Café und schauten dem bunten Treiben bei einem Milchkaffee und leckeren Muffins zu.

 

Unser persönliches Highlight der Entdeckungstour über die Insel war der im Westen gelegene Nationalpark Timanfaya. Die sogenannten Feuerberge sollten Sie sich wirklich anschauen! Allein der Weg dorthin ist ein Erlebnis. Man fährt über schwarzes Vulkangestein und fühlt sich wie in einer Mondlandschaft. Oben auf den Vulkanbergen angekommen kann man an einer geführten Bustour teilnehmen und sich von Feuer- und Wasserexperimenten begeistern lassen.

 

Die grüne Lagune in der Nähe des Ortes El GolfoMein abschließender Tipp: Die grüne Lagune in der Nähe des Ortes El Golfo. Der bogenförmige See liegt in einem teils im Meer versunkenen Krater. Eine besondere Algenart, die darin lebt, färbt das Gewässer in ein sattes Grün. Mit Glück finden Sie am angrenzenden schwarzen Lavastrand Olivine, eine grüne Edelsteinart.

 

Mein Fazit: Lanzarote ist eine reizvolle Insel, die für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Vielleicht habe ich Sie ja neugierig gemacht.

Veröffentlicht am: 13.02.2014
von in Ganz nah, ganz fern
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Susann Radecke

Susann Radecke

Susann Radecke ist dem Flughafen Schönefeld bereits seit über 10 Jahren treu. Durch ihre Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau wurde ihr Interesse zum Tourismus und der Luftfahrt noch mehr geweckt. Daher schreibt sie im Blog überwiegend über Reisethemen. In der Pressestelle kümmert sich Susann u.a. um die Terminkoordination des Pressesprechers Ralf Kunkel, die Organisation von Dreh-, Foto- und Kundenanfragen.
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