von Friederike Herold

Jährlich starten bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) viele junge Menschen in ihr Berufsleben. Im August 2013 war es wieder soweit und 21 junge Männer und Frauen traten einen der zahlreichen Ausbildungsberufe und dualen Studiengänge an. Unter ihnen war auch Christin Langner, Auszubildende zur Bürokauffrau. In regelmäßigen Abständen werden wir hier im Blog über ihren Arbeitsalltag, die Schule und Besonderheiten ihrer Ausbildung berichten. Heute: Christin stellt sich vor und lässt die ersten Wochen im Unternehmen Revue passieren.

 

Herzlich Willkommen, Christin. Bitte stell dich doch kurz vor!

Danke, ich bin Christin Langner, 20 Jahre alt und geboren und aufgewachsen in Berlin. Nach meinem Abitur 2012 am Manfred-von Ardenne-Gymnasium arbeitete ich erst in der Gastronomie, bevor ich die Ausbildung zur Bürokauffrau begonnen habe. Meine Freizeit verbringe ich hauptsächlich auf dem Fußballplatz. Seit meinem 13. Lebensjahr spiele ich aktiv, und seit 2011 bin ich ehrenamtliche Trainerin in einem kleinen Verein in Hohenschönhausen. Hier wurde ich 2012 als Jugendleitung in den Vorstand aufgenommen und betreue und trainiere jetzt meine eigene Mannschaft. Trotzdem stehen Freunde und vor allem die Familie für mich an erster Stelle.

 

Du machst eine Ausbildung zur Bürokauffrau bei der FBB. Wie bist Du darauf gekommen?

Ich habe mich schon lange für eine Ausbildung zur Bürokauffrau interessiert, da ich durch mein Traineramt und die Arbeit im Vorstand oft mit Bürotätigkeiten konfrontiert werde. Schon früher habe ich meinen Eltern und Geschwistern in Sachen “Papierkram“ geholfen. Oft wurde mir aber gesagt: „Den ganzen Tag nur im Büro sitzen, das passt nicht zu dir. Mach doch lieber was mit Sport!“ Doch besonders zur Anfangszeit der Ausbildung habe ich meine Zeit überall, nur nicht im Büro verbracht. Klar sitzt man auch mal dort, aber genau das bietet mir einen super Ausgleich zum Sport. Dass man eine Ausbildung zur Bürokauffrau auch am Flughafen machen kann, wusste ich vorher nicht. Eine Recherche im Internet bewies mir dann aber das Gegenteil und daraufhin habe ich mich gleich bei der FBB beworben. Die Atmosphäre am Flughafen fasziniert mich immer wieder und so freut es mich sehr, durch meine Ausbildung hier auch ein kleiner Teil vom großen Ganzen zu sein.

 

Seit August bist du jetzt in unserem Unternehmen. Was hast du in der ersten Zeit bei uns erlebt?

 

 

Die ersten zwei Wochen waren für uns alle sehr spannend. Wir lernten die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens kennen und besichtigten die Flughäfen Tegel, Schönefeld und den BER. Auch die Erinnerungen an die abschließende Azubifahrt wird uns wohl immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Danach war ich als erstes im Bekleidungsmanagement tätig. Hier habe ich die Waren- und Paketausgabe und viele weitere kleine Aufgaben übernommen. Zurzeit bin ich im Service-Center des Bereichs Safety & Security in einem Gebäude am BER und bekomme einen Einblick in die Aufgaben des Ausweisdienstes. Meine Kollegen und Vorgesetzen sind wirklich alle sehr nett und so habe ich mich schnell an die neue Umgebung gewöhnt. Ich freue mich auf eine abwechslungsreiche und vielfältige Ausbildung. Es gibt für mich nichts Schlimmeres als jeden Tag exakt das Gleiche zu machen. Und wie mir mein Ausbildungsplan schon verraten hat, wird es dazu auch nicht kommen.

 

 

Die Berufsschule hast Du mittlerweile auch schon besucht. Wie hat es dir dort gefallen?

Ich war letzte Woche das erste Mal in meiner Berufsschule OSZ Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen. Meine Klassenkameraden und Lehrer sind alle sehr nett. Nachdem wir uns den ersten Tag noch ein wenig beschnuppern und kennenlernen konnten, starteten wir am zweiten Tag direkt in den Unterricht. Neben den üblichen Fächern wie Deutsch, Englisch und Sport, werden wir noch in Wirtschaftslehre, Wirtschaft und Soziales, im Rechnungswesen und Informatik unterrichtet. Insgesamt gefällt es mir sehr gut und ich freue mich jetzt schon wieder auf die nächste Schulwoche.

 

Dann erst einmal Danke für heute und weiterhin einen guten Start im Unternehmen. Bis zum nächsten Mal.

Veröffentlicht am: 10.10.2013
von in Ausbildung
Schlagwörter: , , , | Kommentar hinzufügen
gastautor

gastautor

Egal, ob freie oder ehemalige Mitarbeiter, Kollegen aus anderen Abteilungen, Freunde des Flughafens oder ‚Flinke Federn‘ im Allgemeinen – unter der Kennung "Gastautor" schreiben alle, die nur sporadisch über den BER bloggen. Neue Perspektiven und ungewöhnliche Geschichten liefern Abwechslung für den Blog.
This entry was posted in Ausbildung and tagged , , , . Bookmark the permalink.

Kommentar hinzufügen

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.

*

Ähnliche Artikel