(c) Tropical Islands

(c) Tropical Islands

Ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich gehöre zu der Sorte Mensch, die Wärme liebt. Ich gehe immer aus dem Schatten in die Sonne. Meine Laune sinkt mit fallenden Temperaturen. Vor zehn Jahren habe ich fast ein ganzes Jahr in den Tropen gelebt. Ich kann nur sagen, dass es einfach ein anderes Leben ist, wenn es immer warm draußen ist. Ich habe nicht einen einzigen Tag eine Jacke tragen müssen.

 

Nun könnte man sagen, ich lebe in den falschen Breitengraden. Doch hier bin ich geboren und so einfach lässt sich der Lebensmittelpunkt mit Kind und Kegel nicht verlagern. Kurzum: Längst war ein Ausflug ins nahegelegene Tropenparadies „Tropical Islands“ fällig. Europas größte tropische Urlaubswelt ist in einer ehemaligen Luftschiffhalle beheimatet, knapp 35 Kilometer vom Flughafen Berlin-Schönefeld entfernt. Mit dem Auto, aber auch mit der Bahn schnell und einfach zu erreichen.

 

(c) Tropical Islands

(c) Tropical Islands

Es war einer dieser trüben Tage, an dem die graue Wolkendecke tief hing und nichts Gutes verheißen ließ. Also perfekt für einen Ausflug ins Warme mit der Familie. Erster Eindruck: Überwältigend. Tropisch. Groß. Auf eine Zahl gebracht: 66.000 Quadratmeter exotisches Paradies.
Wo anfangen? Vielleicht zuerst die Bali-Lagune mit Grotte und Wasserfall besuchen? Durch den dichtbewachsenen, immergrünen Regenwald streifen? Oder lieber gleich am 200 Meter langen Südseestrand alle Viere von sich strecken?

 

Wer trifft die Entscheidung? Natürlich die Kinder. Also sind wir zuerst an den Südseestrand, haben uns zwei Liegen reserviert und uns ins Bade- und Planschvergnügen gestürzt. Am Strand gebuddelt und unter echten Palmen Eis geschleckt. Von dort aus entdeckten wir den tropischen Regenwald, in dem bis zu 600 verschiedene Pflanzenarten (z.B. Bananen und Orchideen) wachsen, giftige Vogelspinnen herumkriechen (zum Glück hinter Glas) und Rotwangenschildkröten zu beobachten sind.

 

Wenn man durch das Tropendorf schlendert, fühlt man sich nach Bali oder Thailand versetzt. Kein Wunder, die Häuser sind originalgetreu nachgebaut. Das größte Gebäude im Tropendorf ist ein traditionelles Thai-Haus aus Holz und Bambus. Übrigens kann man hier auch übernachten. In einem der schicken Ferienhäuser oder ganz simpel und einfach im Zelt. Ein Tag reicht eigentlich auch nicht aus, wenn man alle Aktivitäten mitmachen und das ganze Paradies entdecken möchte.

 

Die Wasserrutschen wollten zu guter Letzt natürlich auch ausprobiert werden. Aus 27 Metern Höhe gehen vier Rutschen in die Tiefe. Mut ist gefragt, wenn man auf der Power-Turbo-Rutsche mit einer Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h in die Tiefe saust. Auch die Breitwellenrutsche hat es in sich. Ein Riesenspaß für die Kinder!

 

Ach so, fast hätte ich es vergessen: Die Innentemperatur beträgt tatsächlich kontinuierlich 28 Grad. Das bestätigte mir eine große Anzeige am Südseestrand. Allein deswegen wäre ich gerne noch länger geblieben. Abgesehen davon, dass die Kinder auch nicht mehr weg wollten und mich seitdem täglich fragen, wann wir das nächste Mal ins „Tropical Islands“ fahren.

 

Weitere Informationen findet Ihr unter www.tropical-islands.de

Veröffentlicht am: 21.05.2013
von Katrin Knauth in Ganz nah, ganz fern 1 Kommentar
Katrin Knauth

Katrin Knauth

Katrin Knauth betreut seit 2007 als freie Redakteurin verschiedene Flughafen-Publikationen. Wer das Magazin Gate oder die Travel News aufschlägt, liest häufig Artikel von ihr. Für den Blog schreibt sie über neue Ziele, Reisen mit Kindern und Berliner Kulturthemen. Sie liebt das Schreiben ebenso wie das Reisen. Ihr Lieblingsreiseziel: Südostasien.
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Kommentare (1)

  1. AirforceOne schrieb am 12. Juni 2013:

    Das Tropical Island befindet sich in der ehemaligen Cargolifter-Luftschiffhalle (genannt Aerium), der größten freitragenden Halle der Erde, die der 2002 in Insolvenz gegangenen Cargolifter AG gehörte. NICE TO KNOW ;-)

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