Im August dieses Jahres haben wir 24 neue Auszubildende in unserem Unternehmen begrüßen dürfen. Hier im Blog geben wir den Lesern die Möglichkeit, zwei der jungen Kollegen dauerhaft auf ihrem Weg zum Berufsabschluss zu begleiten. Wir werden in regelmäßigen Interviews mit den beiden über den Arbeitsalltag, die Schule und die Besonderheiten der Ausbildung sprechen und hier entsprechend berichten.

 

Heute möchten wir Janine Kersten kennenlernen und von ihr in Erfahrung bringen, wie sie die ersten Wochen bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) erlebt hat.

 

Hallo Janine! Für dich hat gerade ein neuer Lebensabschnitt begonnen, da sind wir neugierig, wie es dir dabei ergangen ist. Doch vorab kannst du dich vielleicht einfach mal kurz vorstellen?
Hallo, mein Name ist Janine Kersten, ich bin 20 Jahre alt und wurde in Frankfurt (Oder) geboren. Aufgewachsen bin ich aber in einer kleinen Stadt namens Müllrose, das ist ca. 30 km von Frankfurt entfernt. Für meine Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau (LVK) bin ich extra nach Berlin in die Nähe des Flughafens Schönefeld gezogen. Im Moment befinde ich mich immer noch im Umzugschaos. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit meinen Freunden oder verreise.

 

Hast du direkt nach der Oberschule deine Ausbildung bei uns begonnen?
Ja, diesen Sommer habe ich mein Abitur erfolgreich absolviert und dabei noch im Einzelhandel gejobbt. Das war zwar eine große Doppelbelastung, aber ich habe dadurch eine Menge an Selbstbewusstsein gewonnen, welches ich im Bewerbungsverfahren gut gebrauchen konnte.

 

Der Beruf ist ja nicht unbedingt allseits bekannt. Wieso hast du dich denn für genau diesen Ausbildungsgang entschieden?
Bei meinen Urlaubsreisen faszinierte mich schon immer das Flughafengeschehen. So entstand mein Traum, später einmal selbst an einem Flughafen zu arbeiten. Ich informierte mich über das Berufsbild einer Luftverkehrskauffrau und wechselte nach Abschluss der mittleren Reife auf eine andere Schule, um dort das Abitur mit beruflichem Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften abzulegen.
Ich mag es überhaupt nicht, wenn man sich langweilt. Ich denke, als LVK erlebt man ständig etwas Neues, trifft immer wieder neue Menschen und man wird gefordert. Also von Langeweile keine Spur!

 

Und wie hast du die ersten Wochen bei uns erlebt?
Auf meinen ersten Tag habe ich mich total gefreut. Meine „Mitazubis“ sind alle super lieb und ich habe sie schon ins Herz geschlossen. Ich denke, dass wir alle noch eine wunderbare Zeit miteinander erleben werden. Die ersten zwei Wochen haben wir uns im Einführungskurs Vorträge von den verschiedensten Abteilungen angehört und zum Ende der zweiten Woche waren wir alle noch für drei Tage auf „Kennenlernfahrt“. Darüber werden wir bestimmt auch noch in einigen Jahren sprechen können.

Eine große Umstellung war der Beginn der Ausbildung eigentlich nicht, da ich schon neben der Schule arbeiten war. Ich musste mich nur an die neue Umgebung gewöhnen, aber mit so netten Kollegen und Vorgesetzten, wie ich sie habe, ging das ziemlich schnell.
Ein wenig anstrengend waren die ersten Wochen schon, Spaß macht es aber trotzdem.

 

Das klingt ja wirklich spannend. Und was war für dich das Interessanteste am Einführungskurs?

Vor allem einen ersten Einblick zu bekommen, wie die ganzen Komponenten und verschiedenen Abteilungen zusammenarbeiten.

 

Was kam im Anschluss an den Einführungskurs?
Die ersten drei Arbeitswochen war ich im zentralen Lager unseres Einkaufs in Schönefeld eingesetzt und nun bin ich im Strategischen Einkauf für Liefer- und Dienstleistungen.

 

Okay, dann wünschen wir dir dort viel Spaß. Danke für heute – wir freuen uns schon auf das nächste Mal und sind gespannt, was du uns dann aus deinem Arbeitsleben berichten wirst.

Veröffentlicht am: 25.09.2012
von in Ausbildung, Flughäfen Schönefeld und Tegel
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Sandro Kupsch

Sandro Kupsch

Sandro Kupsch hat bei der Flughafengesellschaft seine Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann absolviert. Dabei hat er an den Flughäfen TXL und SXF selbst Flugzeuge und Passagiere abgefertigt und die komplexen Prozesse am Flughafen so hautnah erfahren. Jetzt ist er in der Pressestelle tätig und wird hier im Blog vorwiegend über luftverkehrsspezifische und operative Themen berichten und den Flughafenalltag sowie einige Besonderheiten erklären.
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