Heute folgt der letzte Teil meines Kreuzfahrt-Reiseberichts. Am meisten beeindruckten mich die Orte Istanbul und Rhodos.

 

Istanbul: Schon beim Einlaufen in den Hafen spürt man den Zauber der 13 Millionen-Einwohner-Metropole. Die Skyline glänzt mit wunderschönen  Kuppelbauten (Moscheen), die von schmalen hohen Minaretten umgeben sind. Hier empfiehlt sich eine geführte Tour zu den berühmten Sehenswürdigkeiten. Ich entschied mich für den Ausflug „Istanbul kompakt“, welcher den Besuch der Blauen Moschee, der Hagia Sophia und des Topkapi-Palastes beinhaltete. Im Topkapi-Palast sollte man unbedingt die Schatzkammer mit den Heiligen Reliquien  anschauen! Für Muslime ist dieser Ausflug übrigens gleichbedeutend mit einer Pilgerfahrt nach Mekka, da in der Schatzkammer u.a. der Fußabdruck Mohammeds zu sehen ist. Durch den „Overnight-Aufenthalt“ hatte man die Möglichkeit, abends auf dem Taksim, einem belebten Platz mit vielen Restaurants und Geschäften im europäischen Teil Istanbuls, zu flanieren. Am nächsten Tag stand der Besuch des lebhaft anmutenden Gewürzmarktes auf dem Programm. Dieser ist vom Hafenanlegeplatz innerhalb von zwanzig Minuten zu Fuß erreichbar. Wer Lust hat kann auf diesem Basar handeln oder das ein oder andere süße Baklava probieren.

 

Rhodos: Der finale Hafen war auf der griechischen Insel Rhodos, deren Altstadt zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Diese ist von einer vier Kilometer langen Festungsmauer umgeben. Vom Schiff aus fällt man quasi direkt in die Stadt. Hier bietet sich eine Erkundungstour auf eigene Faust an. Erster Halt: Die Stelle, an der der Koloss von Rhodos, eines der sieben Weltwunder der Antike, gestanden haben soll. Mit etwas Fantasie kann man sich vorstellen, wie der über dreißig Meter hohe, aus Bronze gegossene Koloss, die Hafeneinfahrt säumte und über die Insel wachte. Heute thronen auf den beiden Säulen zwei Hirsche. Weiter ging es gen Altstadt. Hier konnte man sich den imposanten Großmeisterpalast des Johanniterordens, der heute als Museum für griechische und römische Skulpturen genutzt wird, anschauen.

 

Und nun aufgepasst, noch ein weiterer Tipp für alle Shoppingwütigen: die verschlungenen kleinen Gassen bieten zahlreiche Möglichkeiten, nach Lust und Laune in Schmuck- und „Klamottenläden“ zu stöbern. Erholung vom Kaufrausch bieten die vielen Straßencafés bei einem kühlen Eiskaffee oder frischgepresstem Orangensaft. Wasserratten kommen bei diesem Stopp auch nicht zu kurz. In unmittelbarer Nähe des Schiffsliegeplatzes gibt es einen kleinen Strandabschnitt. Wer sich lieber mit dem Bus gemütlich über die Insel fahren lassen möchte, kann sich zum Beispiel die Akropolis des malerisch schönen Dörfchens Lindos anschauen.

 

Nach sieben erlebnisreichen und traumhaften Tagen an Land und auf See bleibt mir nur zu sagen: „Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist schön.“

 

 

Veröffentlicht am: 31.08.2012
von in Ganz nah, ganz fern
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Susann Radecke

Susann Radecke

Susann Radecke ist dem Flughafen Schönefeld bereits seit über 10 Jahren treu. Durch ihre Ausbildung zur Luftverkehrskauffrau wurde ihr Interesse zum Tourismus und der Luftfahrt noch mehr geweckt. Daher schreibt sie im Blog überwiegend über Reisethemen. In der Pressestelle kümmert sich Susann u.a. um die Terminkoordination des Pressesprechers Ralf Kunkel, die Organisation von Dreh-, Foto- und Kundenanfragen.
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