von Leif Erichsen

 

6. Airport RunEs ist rund ein Jahr her, dass ich vom inneren Schweinehund schwadroniert habe: Der Airport Run 2011 – ein kurzer Erfahrungsbericht! Am vergangenen Sonntag war wieder Airport Run – der wohl letzte über die neue Start- und Landebahn, der erfolgreichste mit rund 4.000 Teilnehmern. Und gefühlte viertausend Mal wurde ich vor Ort – im Schatten des Hangars, zwischen VIP-Zelt, Currywurst und Grillstation – gefragt, warum ich denn in diesem Jahr nicht mitlaufen würde. Ich wurde verlegen, ich druckste rum – kurzum es wurmte mich und die ehrliche Antwort lautet: Der innere Schweinehund hat gewonnen!

 

Vor rund acht Wochen hatte ich die Entscheidung gefällt, den diesjährigen Airport Run nicht mitzulaufen. Ich hatte tolle Argumente – als Flughafenpressesprecher („Wir eröffnen einen Flughafen, ich habe enorme Arbeitszeiten.“) und als passionierter Läufer („Der Frust wäre zu groß, wenn ich meine persönliche Bestzeit aus dem Vorjahr aufgrund fehlender Vorbereitungszeit nicht erreichen würde.“). Und das bisschen Hüftgold hat mich bis dato auch nicht wirklich gestört. Ade, olympisches Prinzip!

 

Heute weiß ich es besser. Ich wäre gerne mit den vielen anderen die tolle Strecke über die Start- und Landebahn, vorbei an Terminal und Tower gelaufen, mit den anderen Läufern zusammen nach rund 21 Kilometern glücklich und erschöpft im Ziel angekommen. Deshalb an dieser Stelle umso deutlicher: Meine Gratulation allen Teilnehmer. Ihr habt nicht nur den inneren Schweinhund besiegt, allesamt eine tolle Leistung gebracht, sondern ihr habt den diesjährigen Airport Run auch zu einer großartigen Veranstaltung gemacht. Viertausend Dank! Und seid gewiss: Auch mich seht Ihr bald wieder auf der Strecke!

 

Die Schlacht ging an den inneren Schweinehund, der Krieg ist noch lange nicht vorbei. Und der Frühling lässt grad sein blaues Band… Auf in die Laufschuhe!

Veröffentlicht am: 25.04.2012
von gastautor in Berliner Flughäfen, Flughafen BER
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gastautor

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Egal, ob freie oder ehemalige Mitarbeiter, Kollegen aus anderen Abteilungen, Freunde des Flughafens oder ‚Flinke Federn‘ im Allgemeinen – unter der Kennung "Gastautor" schreiben alle, die nur sporadisch über den BER bloggen. Neue Perspektiven und ungewöhnliche Geschichten liefern Abwechslung für den Blog.
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Kommentare (1)

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