von Fabian Zeitler
Bald ist Tegel Geschichte. Ein Satz der für Viele schmerzlich erscheint. Doch bieten die Schließung des Flughafens, der überhaupt erst durch die dramatischen Monate der sowjetische Blockade Westberlins an Bedeutung für die Region gewann, und die Eröffnung des BER am 3. Juni vor allem eines: Chancen. Denn wer den Ist-Zustand nüchtern bei Tageslicht betrachtet, muss erkennen, dass die derzeitigen Kapazitäten dem jährlichen Passagieraufkommen nicht mehr gewachsen sind. Dennoch ist auch klar: Tegel ist und bleibt eine Erfolgsgeschichte. Im zweiten Teil unserer historischen Reihe werfen wir deshalb einen kurzen Blick auf die Entwicklung Tegels zum wichtigsten Passagierflughafen Berlins bis heute.
Eine Erfolgsgeschichte
In den Jahren nach der Berlin-Blockade entwickelt sich der Flughafen rasant: So nimmt die Air France 1960 den ersten planmäßigen Linienflug von Paris nach Tegel auf und vier Jahre später folgt mit der Pan American World Airways (PanAm) auch die zweite Fluggesellschaft. Ab 1968 verlegen dann immer mehr Chartergesellschaften ihre Flüge nach Tegel, da der Standort Tempelhof dem sprunghaft ansteigenden Passagieraufkommen nicht mehr gewachsen ist.
Der Flugbetrieb prosperiert weiter und die Passagierzahlen steigen jährlich. Von Mitte der 1960er Jahre an wird das Gelände daher weiter ausgebaut und es entstehen im Süden Tegels die bis heute genutzten Flughafenanlagen mit dem für den Standort signifikanten sechseckigen Hauptterminalgebäude. Seit 1975 mausert sich Tegel so zum wichtigsten Passagierflughafen Berlins – und das besonders nach der Wiedervereinigung. Denn erstmals nach Jahrzehnten der Flugraumrestriktionen der Besatzungsmächte können die Flughäfen Berlins auch wieder von deutschen Fluggesellschaften angeflogen werden. Eine Voraussetzung, die erneut höhere Passagierzahlen mit sich bringt.
Es wird eng
Doch auch wenn Tegel in den letzten Jahren stetig ausgebaut wurde, zeigt sich anhand aktueller Zahlen das derzeitige Dilemma: Ist die Flughafenanlage derzeit eigentlich nur für bis zu 11,5 Mio. Passagiere jährlich ausgelegt, waren es 2011 fast 17 Mio. Reisende, die auf dem Flughafen verkehrten. Eine unbefriedigende Situation für Passagier und Flughafen. Als Folge dieser steigenden Überlastung der Kapazitäten wurde 1996 daher letzten Endes die Schließung Tegels und der Bau des neuen Flughafens Berlin Brandenburg (damals noch Berlin Brandenburg International) beschlossen.
Sicher ist also, dass im Juni 2012 die Geschichte des zivilen Flughafens Tegel enden wird, doch bleiben Erinnerungen an eine erfolgreiche Zeit. Aber wie es so ist im Leben: irgendwann interessiert weniger das, was war, als das, was sein wird. Auch, wenn viele nur schwer loslassen können, ist klar: der neue Flughafen Berlin Brandenburg wird ebenfalls seine ganz eigene Geschichte schreiben. Wie genau diese aussehen wird, wird die Zukunft zeigen. Wir freuen uns jedenfalls darauf. In diesem Sinne: Mach’s gut Tegel, willkommen BER!











Schade, daß Tegel geschlossen wird.
Man hätte diesen als neuen City Airport belassen sollen.
Hier hätten kleinere Maschinen landen können. Auch die Flugbereitschaft der Bundeswehr hätte in Tegel verbleiben können.
Es wird sich schnell heraus stellen, daß der neue BBI an seiner Kapazitätsgrenze angekommen ist.
Ob dieser dann auch ausbaufähig ist wird sich zeigen.
Vielleicht bekommt doch noch der Airport in Eberswalde / Finow die Genehmigung diesen für große Maschinen aus zu bauen. Dann hätten wir ja einen neuen City Airport der nur 45 Km von Berlin entfernt ist.
Der Wunsch z.B. von „Ryanair“, dort seine Basis zu haben, besteht ja schon seit langem.
Lisa
Schade, der Flughafen Tegel war/ist ein schöner Flughafen mit viel vergangende Erinnerungen.Trauer!!!!!!
Hallo Lisa, wow, Du steckst ja voll im Thema – auch ich sehe die Schließung vom “Schmuckkästchen TXL” mit einem weinenden Auge. Klar ist aber auch: Der BER ist genau richtig dimensioniert und bietet (planfestgestellt und letztinstanzlich gerichtlich bestätigt) Wachstumschancen für die kommenden Jahrzehnte. Das One-Roof-Konzept des BER soll ja gerade deshalb ein Erfolg werden, weil wir den gesamten Luftverkehr der Hauptstadtregion zentralisieren. Außerdem entlasten wir durch die TXL-Schließung mehr als 200.000 Menschen von Fluglärm.
Viele Grüße,
Leif
Also ich freue mich schon auf den neuen Flughafen BER! Daneben noch einen weiteren City-Airport zu betreiben wäre wirtschaftlich unsinnig. In den letzten Jahren konnte man ja vor allem bei der Abfertigung zum Abflug live erleben, dass die Kapazitäten des Flughafens Tegel schon bei weitem überschritten waren. Enge im Flughafen und in den Transiträumen habe ich mehr als einmal erlebt, ein entspanntes Abreisen war das eigentlich nur noch selten. Im Übrigen stimme ich Leif zu, dass damit viele, viele Menschen vom Fluglärm, aber auch vom stockenden Verkehr zum und vom Flughafen entlastet werden. Berlin als moderne und aufstrebende Metropole mitten in Europa hat endlich einen modernen und zukunftsfähigen Flughafen wie BER verdient!
Nur noch einmal fliege ich ab Tegel, und dann endlich ab BER !!!
@ Jörg Förster und Leif Erichson.
Eine “Metropole” hat mehr als 1 Flughafen. London und Paris haben jeweils etwa 5. London hat extra für viel Geld einen City-Airport in Greenich gebaut und Berlin ist so dumm und macht beide City-Airports zu!
BER ist für einen echten Großflughafen auch zu klein dimensioniert. Gut, London, Paris und New York (mit 3 Flughäfen) sind andere Kaliber, aber mit Madrid ist Berlin durchaus vergleichbar, dessen Single-Airport hatte bereits 2009 über 48-Millionen Passagiere und eine Kapazität von 70-Millionen. Das in einen deutlich ärmeren Land wo sich viel wenige Leute Flugreisen leisten können als in D.
Apropos “Armheit” der Berliner: BER will 47% seine Einnhamen über die Ladenmieten bekommen trotz höchster Flughafengebühren in D. Wie soll das bitte sehr gehen? Mal abgesehen davon, dass das Handgepäck dadurch viel schwerer wird , haben die an den Gates noch mal ne Waage fürs Handgepäck? Nicht das aus den zugelassenen 8 KG schnell mal 18 KG werden bei den Megen die gelauft werden müssen, damit sich der Betrieb rechnet. Sicher sieht der Flughafen sehr schick aus, ich als Reinickendorfer ( eine Mietpreisexplosion hier ist durch Schliessung TXLs abzusehen) habe natürlich nach Schönefeld eine kürzere Anfahrt als nach Sperenberg, ist mir auich lieber von 1. abzufliegen, nur hätte man beim Standort Sperenberg Tegel offen lassen müssen, also TXL für innerdeutsche Strecken und kürzere Charterflüge, Sperenberg für Langstrecken und natürlich auch Drehkreuz-Kurzstrecken zum Anschluss.
Damals anno 1996 haben sämtliche unabhängige Gutachter Schönefeld-Süd als den schlechtesten Standort bewertet, Sperernberg als den besten. BER wurde m.E. auch deshalb gewält um TXL und THF schliessen zu können, dafür wurde getrickt und Häuslebauer in Kleinmachnow ( die übrigens viel weniger Fluglärm abbekommen dürften als ich in R-Dorf zur Zeit) wurden über die Flugrouten belogen. Das finde ich nicht OK, da hätte man mit offenen Karten spielen sollen.
Ja, definitiv wird es Zeit, dass der BER in Betrib genommen wird, bzw. ein Flughafen zur Verfügung steht, der die benötigten Kapazitäten bereitstellt und auf den die Berliner und Brandenburger einigermaßen stolz sein können- vielleicht kann man ja den Gateways auch rote Streifen spendieren, so wie sie in Tegel aussehen, dass würde auch zum übrigen Farbkonzept passen und schafft Identifikation und Tradition.
Insgesamt schaue auch ich voller Zuversicht dem neuen Flughafenstandort entgegen- allerdings mit sehr viel Wehmut, denn ich bin in Tegel aufgewachsen und vermisse das ganze Geschehen jetzt schon. Auch die Faulheit von Tegel nach Schönefeld fahren zu müssen ist ein Faktor, aber dies ist natürlich gegenstandslos.
Jedoch stimmt mich eines nachdenklich, wenn der BER richtig in “Fahrt” kommt, so wie es prognostiziert und auch erwünscht ist, wird dort kein Platz mehr für die Business- und Privatfliegerei sein, bzw. unbezahlbar sein, zieht man die Vorbilder Frankfurt und München vor Augen und auch in Tegel ist es derzeit nicht anders.
Allein die in meinen Augen unnütze Investition in einen neuen Regierungsteil am Standort des ehemaligen Flughafen Schönefeld bedeutet Vergeudung von Steuergeldern, weiterhin hat man sich für die Zukunft des BER mit dem Rückbau der ehemaligen Nordpiste in Schönefeld wirtschaftlich, wie juristisch ins eigene Fleisch geschnitten.
Die Vorstellung den Standort Tegel in einen Technologiepark umzugestalten, falls diese noch aktuell ist, befürworte ich nur teils.
Eine viel zukunftsorientierte Richtung wäre es, dieses Gelände zu teilen.
Das nördliche Areal wäre weiterhin der militärischeTeil in Tegel – auch die Regierungsmachinen starten und landen dort nach wie vor- jedoch wird mit diesem Teil zusammen eine Art “GAT – TXL” betrieben, d.h. der gesammte Business-, Privat- und Regierungsverkehr wird dort abgewickelt. Der Fluglärm wäre nur ein Bruchteil vom heutigen.
So würden sich dort auch mittelständische Unternehmen ansiedeln, zumal der südliche Teil dann nach wie vor zur Entwicklung von weteren Konzepten zur Verfügung stehen würde.
Also sollte vielleicht nochmal die voreilige Schließung “Tegels” überdacht werden, bevor es erneut nur um die Umsetzung des Machtgefälles ohne Liebe gegenüber der Stadt Berlin geht und eine weitere ohnmächtige, konzeptlose Brachlandschaft entsteht, wie es in Tempelhof geschah.
Also ich verstehe dieses Geheule wegen Tegel und Tempelhof überhaupt nicht.
Berlin entwickelt sich vom eingemauerten Kuriosum zur Metropol! ich finde diese veränderung toll!
Und ich weiss überhaupt nicht was, an diesem total verbauten und viel zu kleinem und engen Reginalflughafen Tegel denn dran sein soll? Behaltet eure Erinnerungen an schöne Urlaubserlebnisse, die vielleicht in Tegel begannen, aber freut euch auf das Neue!
Ich hab letztens mal eine tollen Satz gehört: “… ich habe keine Angst vor Veränderung, ich habe mehr Angst davor, dass alles immer so bleit, wie es ist”
… am 9. Mai fliege ich das erste- und letztemal ab TXL. Ich habe extra mal TXL statt FRA als Abflugsort gewählt damit ich auch von dort einmal geflogen bin… Ein Stück Nachkriegsgeschichte Berlins ist damit abgeschlossen. TXL offen zu halten wäre wohl wenig sinnvoll, rein finanziell wie auch praktisch, spielt doch dann die Musik in BER. Für Reisende die einen Anschlussflug erreichen wollen einfach undenkbar. Ob man allein mit Low Cost Airlines und Privatjets einen Airport betreiben könnte?
Hallo Herr Buttchereit / Hartmut L.
tolle Einträge, Ihre Meinungen gefallen mir !
Viele Staaten haben uns über den City Airport Tempelhof beneidet und da kommt ein Wowereit daher und trägt diesen zu “Grabe”. Ich kann es bis heute nicht fassen.
Wie Herr Hartmut L. schon geschrieben hat, gibt es viele Städte die 2 Airports und mehr haben.
Dabei erinnere ich gerne an Mailand, Rom, Göteborg, Moskau, Istanbul, Paris, London, Stockholm, Dublin u.s.w.
Der Vorschlag, ein Teil von Tegel für die Luftwaffe und kleinere Sportmaschinen / Privat Jets sowie Luftrettung wäre eine sehr gute Lösung.
Lisa
Hallo Leif Erichsen,
ein großes Problem macht mir schon heute große Sorgen.
Was ist wenn sich eine Maschine z.B. aus Paris erst weit nach Mitternacht eintrifft ?
Da muß es doch eine Ausnahme -regelungen geben. Wie ich gelesen habe, sollen alle Maschinen die zu Spät in Berlin eintreffen umgeleitet werden. Der nächste Airport wäre dann Leipzig. alle Passagiere müßten dann per Bahn nach Berlin gelangen. Das wäre ja ein unbedingt hoch drei. !!! Da wären Geschäft Leute darunter,
die gleich am frühen Morgen in Berlin Termine wahrnehmen müssen. Das kann man doch keinen zumuten.
Bis jetzt geht das noch so, wenn z.B. “meine” Air Berlin aus Mallorca nach 00.00 Uhr in Tegel rein kommt, wird diese nach Schönefeld umgeleitet.
Vielleicht kannst Du mir da etwas positives mitteilen, in dem verspätete Maschinen doch noch Berlin ansteuern können.
Gruß
Lisa
Hallo Lisa, leider nein – Passagier-Maschinen, die erst nach 0 Uhr den BER erreichen würden, müssen wohl nach Hannover, Rostock oder zu den polnischen Nachbarflughäfen ausweichen. Das Verbot von Flügen zwischen 0 und 5 Uhr ist der anwohnerfreundliche Kompromiss, der auch höchstrichterlich bestätigt wurde. Gruß Leif
Hallo Leif,
danke für die schnell Antwort.
Jetzt weißt Du warum ich mich so dafür einsetze, daß der Airport Eberswalde / Finow doch noch die Genehmigung bekommen sollte diesen für größere Maschinen aus zu bauen.
Damals wurde es von der Landes Regierung in Potsdam abgelehnt ( wegen der Konkurrenz zu
BBI ), diesen aus zu bauen. Glaub mir, das wäre der ausweich- Airport der nur ca. 50 Km NO von Berlin liegt für Maschinen die nach 00.00 Uhr rein kommen.
Auch Arbeitskräfte könnten in dieser Region eine neue Arbeit finden.
Ganz zu schweigen davon, kann sich endlich die “Ryanair” dort etablieren – war es doch lange schon deren Wunsch auch dort ein bis zwei Maschinen zu stationieren. Auch an die Erweiterungen des Airports würde man sich finanziell beteiligen.
Damit wäre das Problem Maschinen evt. in Stettin oder Danzig landen zu lassen vom Tisch. Das ist ja ohnehin so was von schwachsinnig, da fehlen mir mir die Worte. Von daher noch einmal ganz deutlich. Der beste Airport (da nur ca. 50 Km von Berlin entfernt ), wäre für alle Eberswalde / Finow. Ich denke, daß wäre gerade noch hinnehmbar. Da wird auch die Politik nicht herum kommen. Alles andere sind enorme kosten, was zu lasten der Fluggesellschaften bzw der Passagiere geht und das ist so nicht hinnehmbar !
Diese Maschinen müssen nach Berlin leer zurück geführt werden. Mein Gott, was das kostet !!!
Wie wird es denn ab gehen, wenn eine Maschine die verspätet rein kommt und anschließend noch ein Abflug tätigen muß z.B. nach München. Abflug 22.00 Uhr, kann aber erst 2 Stunde später also 00.00 Uhr Berlin verlassen. Wird dieser Flug dann gestrichen ? Ich meine, daß kann doch nicht im Interesse der Passagiere sein, die dann erst am nächsten Tag nach München fliegen können. Wichtig wäre dann auch zu klären wer zahlt denn die Übernachtung der Passagiere ?
Gruß
Lisa
Ich war im Jahr 2004 erstmals in Berlin und habe den Flughafen Tegel (kleiner als Flughafen Zürich) sofort ins Herz geschlossen. Schon lange als Kind habe ich den Tegel auf dem Bild gesehen und mir gefiel sein Archintektur besonders. Sehr speziell und auch so praktisch, gleich nachdem Landung war man so schnell nach der Kofferausgabe draussen. Und beim Abflug ist man schon direkt am Gate. Also ich war schon 3x im Flughafen Tegel, aber im Schönefeld noch NIE als Passagier, nur während ILA besucht!!
Ich mag die so grossen Flughäfen heute nicht mehr so besonders, nur wegen weitlaufen und beansprucht viel Zeit (durch Erkrankung habe ich etwas Mühe mit viel Laufen). Nur sehr schade, dass Tegel keine zweite 5-eckige Terminal gebaut hat, er hätte vom Luftaufnahme her schön ausgesehen.
Und ich hoffte immer, dass ILA später auf den Flughafen Tegel verlegt wird, das wäre doch ganz geniale Lage und schränkt den Luftstrasse mit Berlin-Schönefeld nicht ein. Wenn Flugzeuge während Flugshow in der Luft ist, dann müssen andere Flugzeuge warten, das würde die Passagiere wegen Verspätung ärgern….
Ich liebte Kai Tak (alter Flughafen Hong Kong) über alles und vermisse ihn immer noch.
Auch der Tempelhof war von Geschichte her ein sehr interessanter Flughafen. Ich darf stolz sein, dass ich mit mein Mann und Berliner Freunde von dort mit “Rosinenbomber” ein Rundflug über Stadt Berlin machen durfte. Das war so tolles Erinnerung, Start und Landung auf dem Tempelhof. Nur leider verschwindet immer mehr die spektakuläre Flughäfen (nächste ist Quito, Ecuador dann – ich war leider noch nie dort!!).
Ich bin sicher, dass eine spezielles schönes Bilderbuch von allen 3 Berliner Flughäfen (Tempelhof, Tegel und alte Schönefeld, sicher auch neue als “Brandenburg” erscheinen wird. Habe auch schon paar Bücher von Tempelhof in Erinnerung über Luftbrücke während Blockade durch Berliner Mauer. Tempelhof wäre super Lage für Luftfahrtmuseum, die grossen Hangarinfraktrustkur könnte man für ausgestellte Flugzeuge durch Regen gut schützen. Der damalige Abfertigungshalle so belassen, als man wäre im richtigen Flughafen. Für uns Flugzeug- und Flughafenfans wäre es eine grosses Spass und Freude, an die Piste mit eingeschalteten Lichter zu spazieren und im Tower als Lotse zu “spielen”.
In Bodo, Norwegen hat so toll gemacht, die alte Flughafen als Luftfahrtmuseum umgestaltet und der Tower an der Piste und konnten die “richtige” Flugzeuge beim Start und Landung beobachten. Ich war selber dort gewesen und war begeistert, so wünsche ich mir!!
Das wäre ein toller Ersatz für den technischer Verkerhsmuseum, der später kein Platz mehr hat.
Die Piste dürften wir als Fussgänger daruber spazieren und so können wir vorstellen, wie lang und wie breit das ist und wir wären als “menschliches” Flugzeuge….
Das wäre meine Idee für Tempelhof als er geschlossen wurde – vielleicht doch für Tegel??
Klar werde ich den praktischen und (klein aber herzige und süss!!) Flughafen Tegel schon vermissen, behalte ihn gerne in Erinnerung. Hoffe nur, dass man Tegel so lässt und als Luftfahrtmuseum und ILA umgestalten könnte und nicht einfach abreisst wie der alter Flughafen Kai Tak (Hong Kong).
Gruss aus der Schweiz
Karin alias MD-11
Hallo Leif,
heute konnte ich im RBB Video Text lesen, daß für die “Luftwaffe” das Terminal erst später fertig gestellt wird und man das Terminal A ( im altem Airport ) angemietet hat.
Da fasse ich mich doch tatsächlich am Kopf. In Tegel ist für die “Luftwaffe” ( Flugbereitschaft ) und Regierungsmitglieder sowie Staatsgäste alles vorhanden.
Warum wird dieser nicht weiter benutzt ?
Hier braucht sich doch keiner über die eine oder andere “Luftwaffen” Maschine die in Tegel landet beklagen.
Gruß
Lisa
Hallo Leif,
ich gratuliere dir zu diesem BER-Premium-Blog. Deine individuellen Responses sind für mich als anspruchsvoller User eine echte Bereicherung – und schaffen nachhaltig Vertrauen. So habe ich immer einen Informationsvorsprung und kann schon heute von den vielen Vorteilen von BER profitieren. Und das Beste: Kritik ist völlig überflüssig, denn BER wird einfach rundum gut. Darauf kann ich setzen.
Herzlich Willkommen, BER
hallo,
weiß zufällig jemand, ob es ab juni noch eine art “übergangszeit” geben wird, in der ein teil der flüge von und nach berlin weiter nach tegel geleitet werden? oder ist ab juni gleich der ganze zivile luftverkehr nach schönefeld umgeleitet!?
vielen dank schon mal für eure antworten.
Hallo Patrik,
ab dem 3. Juni wird der gesamte Luftverkehr auf dem neuen Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt konzentriert und die Flughäfen Tegel und Schönefeld werden geschlossen. Nähere Informationen dazu findest du hier.
Viele Grüße,
Franziska
ich habe doch nach langer suche mein beitrag im airport-blog gefunden.
als ich erfahren habe, dass eröffnung der neue Brandenburger flughafen eröffnet wird.
doch ich freue mich im kommenden september 2012 noch im alten flughafen tegel landen zu können. ich werde während der ILA-wochenende mir auch zeit für tegel nehmen und noch besser kennenlernen. ich war eben noch nie auf die zuschauerterasse dort auf tegel!!
hoffe sehr, dass meine vorschlag den tegel und geshclossenen tempelhof als flughafen- und flugzeugmuseum (mit ausgestellten flugzeuge und flughafeninfrastruktur) weiterhin behalten werden kann.
gruss aus der schweiz
karin