… fliege nach Wien und Oslo – und das an einem Tag! Wo man das kann, fragen Sie sich jetzt? Beim Probebetrieb am Flughafen Berlin Brandenburg.

 

Gut, den Koffer selbst packen musste ich nicht, und ja, wirklich geflogen bin ich auch nicht. Dennoch war es hochinteressant. Immerhin handelt es sich um meinen zukünftigen Arbeitsplatz und um den Flughafen, von dem aus ich schon bald in den Urlaub fliegen werde.

 

Seit dem 26. November läuft der Basisprobebetrieb am BER und wir, die Mitarbeiter, hatten die Chance bereits am 24. Januar unseren neuen Flughafen zu testen. Der Andrang war groß, und Kollegen aus allen Unternehmensbereichen waren vertreten. Wirklich schön, wenn alle gemeinsam den neuen Arbeitsplatz mit Vorfreude und Staunen entdecken.

 

Nach der kurzen Einweisung durch die Probebetriebsverantwortlichen erhielten wir unsere Rollen. Mein erster Flug ging nach Wien, der zweite nach Oslo. Also auf zum Kofferlager im Terminal, oder soll ich eher Kofferberge sagen? Tausende Koffer aller Größen und unterschiedlichsten Gewichts warteten auf uns. Mit zwei Koffern ging es dann auf zum Check-in. Natürlich hatte ich gleich Übergepäck, zahlen musste ich aber noch nicht. Nun hielt ich meine erste BER-Bordingkarte in der Hand.

 

 

Dann ging es auf zur Sicherheitskontrolle. Der Weg vom Check-in zur Kontrolle ist kurz und auch hier ging alles gut. Nur meine Kollegin musste ihr Handgepäck öffnen, eine Wasserflasche wurde gefunden. Test bestanden!

 

Der Weg durch den Marktplatz im Herzen des Terminals zu den Gates war dann auch kein Problem mehr. Gate 14 war schnell gefunden und somit konnte das Bording starten. An den neuen Countern und mit neuen Systemen fand das Bording-Personal sich jedoch schnell zurecht.

 

Leider ging es danach nicht in den Flieger nach Wien oder Oslo. Ein kleiner Ausflug war es trotzdem und ich freue mich auf den ersten wirklichen Flug ab BER!

 

Veröffentlicht am: 06.02.2012
von in Flughafen BER
Schlagwörter: , , , , , | 11 Kommentare zu Ich packe meinen Koffer und …
Franziska Peters

Franziska Peters

Franziska Peters kam 2004 aus einem kleinen Dorf nach Berlin, um hier Flughafenluft zu schnuppern. Es gefiel ihr und sie blieb. Sie ist für zahlreiche Themen im Online-Bereich verantwortlich und ist ständig auf der Suche nach neuen spannenden Projekten. Im Blog schreibt sie über Online- und Offline-Themen rund um die Flughäfen in Berlin.
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Kommentare (11)

  1. Sylvia Kneip schrieb am 7. Februar 2012:

    Ich war als Komparse am 26.1.2012, den für uns 1. Probebetriebstag dabei ( daher verstehe ich nicht weshalb in manchen Artikeln der 7.2. als 1. Tag genannt ist ) und sollte/wollte nach Budapest. Das Koffereinchecken verlief ja prima, kleine ‚ Diskussion‘ in der Sicherheitskontrolle wegen der Wasserflasche und dann auf zum Gate. Schade das wir uns etwas verlaufen haben und dabei in einem Treppenhaus gelandet sind wo wir eigéntlich nicht hin wollten – aber lustig war es und und den Flug haben wir noch rechtzeitig erreicht. Jetzt ist man ist bereits vorgewarnt für später: da die Wege etwas länger sind sollte man rechtszeitig von der Markthalle zum Gate starten. Jedenfalls hat es Spaß gemacht und ich freue mich auf meinen 2. Termin. Kleiner Nachtrag: das Brötchen aus dem Lunchpacket war lecker.

  2. Mirko Drescher schrieb am 9. Februar 2012:

    Ich freue mich schon auf den 20.03.2012, denn ich bin mit einer der auserwählten für den Testbetrieb auf den BER. Ich freue mich schon auf die neuen Eindrücke im Theorie und Praxisbetrieb, sowie auf die anschließende Eröffnung am 03.06.2012 an meinem Geburtstag. So wachsen wir beide jedes Jahr um ein weiteres Jahr.
    Da dieses Ereignis so einmalig ist, werde ich den Testtag auch auf meinem Blog präsentieren. An alle die das Projekt getragen und gesteuert haben meinen allergrößten Respekt und viel Erfolg für die Zukunft.

    Mirko Drescher

  3. Franziska PetersFranziska Peters schrieb am 9. Februar 2012:

    @Frau Kneip:
    Es freut mich, dass Ihnen der Probebetriebstag gefallen hat und Sie dabei auch Spaß hatten. Das nicht gleich alles geklappt hat und Sie den Weg nicht auf Anhieb fanden, ist ein Ergebnis des Testlaufs, das aufgedeckt werden soll. Ich hoffe sehr, Sie waren so freundlich und haben das auf dem Feedback-Bogen vermerkt, sodass wir die Chance haben diese Probleme zu beseitigen. Am 7. Februar war der offzielle Startschuss für den Komparsen-Probebetrieb. An drei Terminen wurde jedoch vorher schon der Ablauf mit den Komparsen getestet. Am 26. Januar waren Sie also eine der ersten. Vielen Dank für Ihren Kommentar.

  4. Lothar Eschenbach schrieb am 16. Februar 2012:

    Habe vom BER eine E-Mail bekommen,an meinem Probetag findet eine Flugunfallsimulation statt.Bin sehr gespannt.

  5. Frank Sutters schrieb am 22. Februar 2012:

    Gibt es dann auch eine Fluglinie RLG-BER? Die Bahn bekommt es ja nicht auf die Reihe …

  6. Christoph schrieb am 7. März 2012:

    Ich war letztes Wochenende 03.03.2012 (Samstag) von 10:30 bis 17:30 Uhr beim Probebetrieb dabei.
    War schön aber ein Feedbackbogen habe ich nicht bekommen. Es wurde nur die Gruppe im allgemeinen gefragt ob uns was aufgefallen ist. Mehr nicht!

  7. Melanie Höller schrieb am 3. April 2012:

    Ich bin vom 28.4.-5.5. in Berlin und würde auch gerne an einem Probebetrieb teilnehmen. Leider finde ich die Seite nicht mehr, wo man sich bewerben kann. Kann mir jemand weiter helfen?

  8. Franziska PetersFranziska Peters schrieb am 13. April 2012:

    Hallo Frau Höller,

    vielen Dank für das Interesse am Probebetrieb des BER. Sie können sich gern anmelden unter http://ber.berlin-airport.de.
    Viel Spaß und wir danken jetzt schon für Ihr Feedback.

    Beste Grüße,
    Franziska Peters

  9. Sabine Wolfram schrieb am 13. April 2012:

    Mein Probetag auf dem BER war sehr schön, alles zu sehen wie der Flughafen so in den letzten Jahren gewachsen ist. Der Ablauf war gut organisiert und es gab aus meiner Sicht keine besonderen Probleme.
    Der „Check in“ hat etwas lange gedauert aber dafür waren wir ja als Komparsen da um es zu üben (hoffe nur nicht wenn es richtig los geht das dann die Computer ausfallen).
    Was für mich noch ein sehr schönes Erlebnis war, dass ich an dem Tag einen alten Schulkameraden nach 30 Jahren durch Zufall dort wiedergetroffen habe.

  10. Thomas Plank schrieb am 4. Mai 2012:

    Mein letzter Probetag auf dem BER fand gestern (03.05.2012) statt. Es war ein Massenprobebetrieb, was vorher nicht im Internet gegennzeichnet wurde (wie sonst üblich). Da dies nicht mein erster Probebetrieb war, habe ich gute Vergleichsmöglichkeiten. Dieser Probetag war total unorganisiert von einer kopflosen Führung begleitet. Ich gehörte leider zum Bus Nr. 9. Unsere „Anführerin“ wirkte im Laufe des Tages immer hilfloser und uninformiert über anstehende Abläufe. Vielleicht wurde sie auch nur schlecht gebrieft. Obwohl der sympathische Österreicher vom ORAT-Team aus München an „normalen“ Probebetriebstagen immer sehr gewissenhafte Unterweisungen durchführt. An dieser Stelle aber trotzdem 1-2 Beispiele für negative Höhepunkte dieses Tages. Als erstes hatten wir eine Ankunftssimulation durchzuspielen. Also auf zum Gepäckband, einen Koffer ergattert und dann zum Zoll bzw. Passkontrolle. Diese war aber nicht besetzt. Nun gut, ist eben Probebetrieb. Dann hieß es warten, warten und nochmals warten. Bis unsere rot behelmte „Anführerin“ endlich bekannt gab dass die Passkontrolle ausfällt war der Vormittag rum. Und es waren vier Simulationen an diesem Tag geplant. Dann gab es Bordkarten für einen Flug nach Moskau. Alles klar, auf zum Gate D 17. Das Boarding sollte 11.15 Uhr stattfinden. An diesem warmen Tag war es sehr stickig und schwül. Irgendwann nach 12.30 Uhr ging es dann los, aber nur notdürftig. Es wurde nicht elektronisch geboardet (wie sonst), sondern die Bordkarten wurden einfach nur abgerissen ohne zu registrieren. Also für einen echten Flugbetrieb völlig sinnlos und praktisch unmöglich. Die nächste Simulation war wieder eine Ankunft, dieses Mal am Gate von EasyJet. Gepäckausgabe mußten wir überspringen, so dass wir uns gleich in den Lowcoast-Ankunftsbereich begeben haben. Dort wusste wieder keiner wie es weiter geht. Unsere Rotbehelmte tat mir inzwischen aber schon leid. Nach fast einer Stunde sinnlosen Herumsitzens revoltierten die ersten Teilnehmer. Denn es durfte keine Tür geöffnet werden, die Luft war noch stickiger und es war noch wärmer als oben an D 17. Inzwischen kamen die Komparsen von Bus Nr. 8 noch hinzu. Zumindest konnten die meisten von uns sitzen. Dann wurde endlich ein Kollege von der Scurity organisiert der eine Tür nach draussen öffnen durfte. Nach zwei Atemzüge frischer Luft kam die Anweisung dass die Ankunftssimulation jetzt abgebrochen wird und es geht wieder nach oben, jetzt auf den Marktplatz. Dort gab es dann die Lunchpakete. Der Marktplatz ist natürlich eine grosse Baustelle und man kann nirgends sitze. Also essen im Staub und im Stehen. Es wäre doch ohne grossen Aufwand möglich gewesen uns die Lunchpakete wärend der extrem langen und erzwungenen Sitzpausen auszuhändigen.
    Hier möchte ich meine Schilderung des Probebetriebs vom 03.05.2012 beenden. Will aber auch bemerken dass vorangegangene Probebetriebe (auch Massenprobetage) wesentlich besser abgelaufen sind und Spass gemacht haben. Das hier war Probebetrieb Nr. 44 und lässt nicht nur bei mir Zweifel aufkommen hinsichtlich des realen Flughafenbetriebes ab dem 3. Juni 2012.

  11. Franziska PetersFranziska Peters schrieb am 4. Mai 2012:

    Hallo Thomas,

    vielen Dank für deinen Kommentar und die ehrlichen Worte. Gestern wurde zum erste Mal ein neues Konzept mit einem 3:45 stündigen Dauerlauf durchgeführt und die Logistik lief leider an einigen Stellen noch nicht rund. Uns ist das bewusst und wir entschuldigen uns dafür. Für die kommenden Tage haben wir das Logistikkonzept optimiert.

    Viele Grüße,
    Franziska

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