
von Donate Altenburger
Schon jetzt, neun Monate vor der Eröffnung, steht sie fest: die Anbindung des Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt an das öffentliche Verkehrsnetz. Gemeinsam präsentierten Klaus Wowereit in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafengesellschaft, Ingulf Leuschel von der DB, Hans-Werner Franz vom VBB, Prof. Dr. Rainer Schwarz und Dr. Manfred A. Körtgen von den Berliner Flughäfen die Fahrzeit vom Berliner Hauptbahnhof zum BER: 30 Minuten! So schnell geht die Fahrt mit dem Airport-Express vom Hauptbahnhof zum neuen Flughafen. Nicht nur am Berliner Hauptbahnhof, auch an zahlreichen weiteren Bahnhöfen in Berlin sowie dem Hauptbahnhof in Potsdam hängen ab sofort Plakate aus, auf denen die jeweilige Fahrzeit zum neuen Flughafen angegeben ist.
Und die Fahrzeiten können sich durchaus sehen lassen: 22 Minuten ab Südkreuz, 26 Minuten ab Alexanderplatz, 39 Minuten ab Zoo. Welche andere Weltmetropole kann mit solchen Fahrzeiten zum Flughafen mithalten? Und von der Ankunft im BER-Bahnhof unterhalb des Terminals ist es dann auch zum Abflug nicht mehr weit: In nur wenigen Minuten gelangt man von hier in den Check-in-Bereich.
Die Anbindung des BER mit dem Airport-Express über die Berliner Stadtbahn und die Südachse wird durch Regional- und S-Bahnen und zahlreiche Buslinien ergänzt. Berlin und Brandenburg sind mit dem Flughafen also bestens verbunden. Aber nicht nur der Nahverkehr ist ab BER erreichbar – auch Fernzüge fahren direkt vom und zum neuen Flughafen. Schon jetzt stehen Direktverbindungen nach Hamburg, Hannover, Krakau und Amsterdam fest.
Ich jedenfalls freue mich schon jetzt darauf, das erste Mal mit dem Zug am Bahnhof des Flughafen Berlin Brandenburg anzukommen und von dort meine Reise in die Ferne zu starten.











Stimmen denn die Gerüchte, der Flughafen eröffnet doch erst 2013?
Die Anbindung ist wirklich nicht schlecht. Selbst in München dauert es ungefähr 40 Minunten bis zum Flughafen und die Stadt ist wahrlich ein bisschen kleiner. Schade nur, dass das Thema Tegel, jedenfalls den lokalen Zeitungen nach zu urteilen, nicht wirklich wichtig für den Wahlkampf ist. Meistens geht es nur um den Fluglärm im Süden. Dabei war Tegel auch ein riesiger Arbeitgeber für West- und Nordberlin.