von Donate Altenburger

 17 Jugendliche aus zehn Nationen – Armenien, China, Deutschland, Finnland, Italien, Spanien, Südkorea, Weißrussland, der Türkei und der Ukraine – haben als Teilnehmer des 7. Internationalen Workcamps freiwillige Arbeit im Dienste der Natur geleistet. Für die Aufwertung des Naturraums bei Rangsdorf, der im Bereich der Kompensationsmaßnahmen für den Bau des neuen Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt liegt, haben sie drei Wochen lang geräumt, gehämmert und gezimmert. Und das unter Bedingungen, die alles andere als ideal waren: Der Dauerregen der vergangenen Wochen hat den Einsatz im Freien erheblich erschwert. Umso bewundernswerter, dass die Teilnehmer nahezu alle für das Camp geplanten Projekte realisiert haben – Hut ab! Bei einem Spaziergang entlang des Südostufers am Rangsdorfer See haben die Jugendlichen nun das Ergebnis ihrer Arbeit der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Während der vergangenen Wochen haben die Camp-Teilnehmer ein großes Waldstück von Abfällen und Unrat gereinigt, 500 Meter Wegstrecke begehbar gemacht und ein unterirdisches Überwinterungsquartier für Fledermäuse errichtet. Als Höhepunkt präsentierten sie eine über zwölf Quadratmeter große, hölzerne Plattform, die sie direkt an das Seeufer gebaut haben. Von hier, direkt hinter der Seeschule, hat man fortan einen herrlichen Blick über das Wasser und in die Landschaft. Nicht nur die Rangsdorfer wird’s freuen. In einer fröhlich-feierlichen Zeremonie wurde die Plattform von den Jugendlichen eingeweiht – inklusive obligatorischem Durchschneiden des (Bau-) Bandes.

 

Sehr beeindruckend fand ich, dass das anhaltend schlechte Wetter den Spaß an der Sache und die Laune der Teilnehmer nicht  trüben konnte. Es wurde reichlich gelacht. Da entstand der Eindruck einer sehr harmonischen Gruppe, die sichtlich stolz auf die Ergebnisse ihrer Arbeit war. Und das können sie auch sein!

 

Auch im kommenden Jahr werden die Berliner Flughäfen diese internationale Begegnung erneut unterstützen – ich bin schon gespannt, mit welchen neuen Attraktionen der Rangsdorfer See dann aufwarten wird. Hoffentlich nach genauso fröhlichen Wochen im Camp – dann aber mit weniger Regen.

 

Veröffentlicht am: 09.08.2011
von in Flughafen BER, Umwelt und Umland
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gastautor

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Egal, ob freie oder ehemalige Mitarbeiter, Kollegen aus anderen Abteilungen, Freunde des Flughafens oder ‚Flinke Federn‘ im Allgemeinen – unter der Kennung "Gastautor" schreiben alle, die nur sporadisch über den BER bloggen. Neue Perspektiven und ungewöhnliche Geschichten liefern Abwechslung für den Blog.

Kommentare (1)

  1. Takeo schrieb am 10. August 2011:

    Völkerverständigung und Umweltschutz – beeindruckendes Projekt! Wäre interessant zu erfahren, wie die Kommunikation bewältigt werden konnte in dieser bunten Mischung.

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