von Lukas Bischofberger

 

 

 

Schnelle Schnitte: Reichstag, Potsdamer Platz, Brandenburger Tor. Ein großer Kongress, eine stylische Bar, tanzende Menschen in einem Club. Wir sehen Berlin als pulsierende internationale Stadt, die nie schläft. Es sind Postkartenbilder der Hauptstadt, bekannte Klischees wenn man so will…aber hey, ein Imagefilm ist ja auch nicht dazu da, um tiefgründig abzuwägen, ob es jenseits von gestylten Messe-Events und edlen Clubs noch ein anderes, ebenfalls reizvolles Berlin gibt. Oder ob Brandenburg, wie hier gezeigt, nur aus Sanssouci und grünen Parks besteht. Es geht darum, einen ersten Eindruck von der Hauptstadtregion zu vermitteln.

 

Und von ihren Flughäfen! Der Imagefilm der Berliner Flughäfen portraitiert alle drei: Den „Business-Airport“ Tegel, wo über fünfzehn Millionen Passagieren pro Jahr abgefertigt werden. Den Standort der Billigflieger in Schönefeld, von wo es günstig vor allem nach Europa geht. Und natürlich den BBI, der mit riesigem Einsatz von Menschen und Maschinen ebenfalls in Schönefeld entsteht. Er wird Berlin und Brandenburg ab 2012 mit der Welt verbinden. Nebenbei erfährt man in dem sechseinhalb Minuten langen Clip einen der wichtigsten Gründe für den Neubau: Der Luftverkehr in der Region wächst schnell, die bisherigen Flughäfen reichen einfach nicht mehr aus.

 

Interessant ist der Einsatz von Musik im Imagefilm: Zu den Berlin-Bildern läuft ein unauffälliger Chillout-Soundtrack, der sich bei der Vorstellung von Tegel und Schönefeld mit eingängigen Piano-Klängen fortsetzt. Sobald der BBI ins Bild kommt, nimmt die Dramatik zu. Die Musik wird wuchtig, würde sich wohl auch gut in einem Thriller machen. Hier entsteht etwas ganz Großes, soll damit wohl angedeutet werden. Das ist in meinen Augen fast ein bisschen zu viel des Guten. Die Bilder sprechen eigentlich für sich. Aber seht selbst bei YouTube, ob euch der neue Imagefilm gefällt.

Veröffentlicht am: 17.03.2011
von in Flughäfen Schönefeld und Tegel
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gastautor

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Egal, ob freie oder ehemalige Mitarbeiter, Kollegen aus anderen Abteilungen, Freunde des Flughafens oder ‚Flinke Federn‘ im Allgemeinen – unter der Kennung "Gastautor" schreiben alle, die nur sporadisch über den BER bloggen. Neue Perspektiven und ungewöhnliche Geschichten liefern Abwechslung für den Blog.
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Kommentare (1)

  1. Sidenstein Medien schrieb am 16. Oktober 2011:

    schöner film! gibt einen guten eindruck!

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