So gehts: Ein transparenter Plastikbeutel mit nicht mehr als zehn Flaschen/Tuben á 100 ml

 

Von Oliver Matschke

 

Mit den Frühlingsgefühlen kommt auch die Reiselust. Einfach mal zur Mandelblüte nach Mallorca jetten oder auf einen Cappuccino auf Venedigs Piazza San Marco. Und da ja eine Nacht für das Frühlingsgefühl reicht, möchte man keinen Koffer mitnehmen, sondern am liebsten alles ins Handgepäck packen.

 

Was aber kann ich wirklich mit ins Handgepäck nehmen? Mein Nutella, auf das ich „frühstückstechnisch“ auf keinen Fall verzichten kann? Meine volle Flasche Duschgel, die ich erst gestern gekauft habe?

 

Ich habe mal ein wenig für Euch auf verschiedenen Portalen recherchiert. Generell und übereinstimmend sagen alle, dass Flüssigkeitsbehälter nicht mehr als 100 ml Inhalt fassen dürfen und in einer durchsichtigen, wieder verschließbaren Tüte mit max. 1 Liter Fassungsvermögen verpackt sein müssen. Ganz wichtig: Pro Person darf nur ein Beutel mit maximal 1 Liter Fassungsvermögen für flüssige Artikel mitgenommen werden.

 

Am besten also im Drogeriemarkt des Vertrauens zu den kleinen und günstigen Probepackungen greifen, die ja eh für eine Nacht reichen oder halt zuhause in kleinere Tuben oder Behälter umfüllen.

 

Das Problem mit dem Plastikbeutel ist auch ganz schnell gelöst: ein ganz normaler Gefrierbeutel mit Zipp-Verschluss reicht aus – einfach mal in der Küchenschublade nachsehen. Alternativ bieten auch viele Shops an den Flughäfen derartige Tüten an. So gibt es zum Beispiel im Schönefelder Terminal B einen Automaten und in Tegel stehen diese Automaten in den Terminals an verschiedenen Stellen. Die Kollegen von der Fluggastinformation helfen da gern weiter.

 

Was aber zählt eigentlich zu diesen Flüssigkeiten? Grob gesagt: alle Gels, Pasten, Lotionen, Mischungen von Flüssigkeiten und Feststoffen sowie die Inhalte von Druckbehältern, wie zum Beispiel Zahnpasta, Haargel, Getränke, Suppen, Sirup, Parfum, Rasierschaum und alles, was eine  ähnliche Konsistenz hat. Also auch Nutella und Leberwurst.

 

Ausgenommen von der Regelung sind übrigens Medikamente und Spezialnahrung, die während des Fluges an Bord benötigt bzw. eingenommen werden müssen. Diese können weiterhin außerhalb des Plastikbeutels mitreisen.

 

Die Einkäufe im Duty Free werden übrigens nach dem Erwerb in einer Tüte fachgerecht verpackt und sollen erst am Zielort wieder geöffnet werden.

 

Alles klar? Falls nicht, habe ich hier noch eine hilfreiche Seite zum Thema Gepäck allgemein gefunden, die von den Kollegen der ADV recherchiert und zusammengestellt wurde: www.adv.aero/security.html

 

Und bezüglich der Nutella werde ich mich wohl etwas einschränken müssen…

 

 

Veröffentlicht am: 08.03.2011
von in Luftverkehr
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gastautor

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Egal, ob freie oder ehemalige Mitarbeiter, Kollegen aus anderen Abteilungen, Freunde des Flughafens oder ‚Flinke Federn‘ im Allgemeinen – unter der Kennung "Gastautor" schreiben alle, die nur sporadisch über den BER bloggen. Neue Perspektiven und ungewöhnliche Geschichten liefern Abwechslung für den Blog.
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