von Nicole Dapper


Geschäftsführer Dr. Manfred Körtgen erklärt dem rbb den Stand der Arbeiten im Terminal. Der Beitrag lief noch am gleichen Tag in der Abendschau.

 

Die BBI-Baustelle fasziniert. Uns, die wir sie jeden Tag vor der Nase haben. Aber vor allem auch diejenigen, die nur alle paar Monate mal einen Blick hinter den Flughafenzaun werfen können. Kein Wunder also, dass sich auf unsere Einladung zur ersten großen Baustellentour in diesem Jahr zahlreiche Journalisten meldeten.

 

Manfred Körtgen, der das Projekt BBI seit der Planungsphase begleitet, ist bei solchen Terminen immer persönlich mit vor Ort. So auch am letzten Mittwoch. Bei strahlendem Sonnenschein ging es zuerst hoch auf den BBI-Infotower. Der wirkt zwar im Vergleich zum Terminal mittlerweile schon fast winzig – nichtsdestotrotz hat man von hier aus auch als Baustellen-Enthusiast die beste Aussicht auf den neuen Flughafen.


Viel zu sehen: Journalisten beim Rundgang durch das BBI-Terminal. Im Marktplatz (hier im Bild) gibt es später Geschäfte und Restaurants

 

Auch anderthalb Jahre vor der Eröffnung kann man jeden Tag Fortschritte sehen. Das Grundgerüst des Flughafens steht, für jeden als Flughafen erkennbar. Im Moment tut sich vor allem im Terminal was. Denn hier läuft der Innenausbau auf Hochtouren. Nicht nur bei einem Blick von außen ist der neue Flughafen zu erkennen – man hat bei einem Gang durch die Check-in-Halle, den Marktplatz oder die Fluggastbrücken mittlerweile auch das Gefühl, sich wirklich in einem Flughafen zu bewegen.

 

Im Main- und im Südpier wurden bereits jeweils acht Laufbänder installiert, damit die Passagiere später schneller zu ihren Gates kommen. In der zentralen Terminalhalle sind die Check-in-Counter zu erkennen. Auf den Böden sind bereits 3000 Quadratmeter Fußbodenplatten verlegt, an den Fluggastbrücken werden die Fassaden installiert.

 

Und auf der Gepäckförderanlage werden die Koffer schon probeweise auf die Flieger nach Moskau oder New York sortiert. Ja, hier stellt sich mittlerweile Flughafen-Feeling ein. Und die Vorfreude darauf, dass erste Mal hier einchecken und abfliegen zu können. Der Flughafen wird mit Leben gefüllt.

 

 

Veröffentlicht am: 08.03.2011
von in Flughafen BER
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gastautor

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Egal, ob freie oder ehemalige Mitarbeiter, Kollegen aus anderen Abteilungen, Freunde des Flughafens oder ‚Flinke Federn‘ im Allgemeinen – unter der Kennung "Gastautor" schreiben alle, die nur sporadisch über den BER bloggen. Neue Perspektiven und ungewöhnliche Geschichten liefern Abwechslung für den Blog.
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